Kategorie: Deutscher Gin

Die Welt des Gins ist unglaublich facettenreich. Gin ist eine Einladung, die eigene Geschmackspalette zu entdecken – sei es pur, im Gin Tonic oder in einem klassischen Cocktail. Die Essenz eines hochwertigen Gins liegt in seiner aromatischen Balance – wacholderbetont, zitrusfrisch, floral oder würzig. Diese facettenreichen Nuancen entfalten sich mit einer Präzision, die sowohl markant als auch fein ausbalanciert wirkt. Unser deutscher Gin vereint handwerkliches Können mit sensorischer Raffinesse.  

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Gins vom Gin Tasting in der Deheck Eventwerkstatt in Gau-Odernheim

Ein guter Gin freut sich über das passende Tonic: Wir haben den Tonic Water Kompass 🧭

ie Kombination aus Wacholder und Chinin trifft den Nerv der Zeit: erfrischend, aromatisch und vielseitig. Doch Gin ist nicht gleich Gin – und auch beim Tonic lohnt sich ein genauerer Blick. Denn je nach Sorte bringt das Tonic Water eigene Aromen ins Spiel: von klassisch bitter bis fruchtig-zitruslastig, von floralen Holunderblüten bis zu salzig-herzhaften Olivennoten.

Unser Tonic Kompass zeigt dir auf einen Blick, welche Tonics es gibt, wie sie schmecken – und mit welchem Gin-Stil sie besonders gut harmonieren. So findest du schnell heraus, welche Kombination zu deinem Geschmack passt, ob für den entspannten Feierabend, kreative Cocktails oder die nächste Sommerparty.

  • Indian Tonic Water

    Klassisch, ausgewogen, bittere Chininbasis mit leichter Zitrusnote und dezent süßem Finish.Passt zu:

    • London Dry Gin (klassisch, wacholderbetont)
    • Old Tom Gin (ausgleichende Bitternote)
    • Dry Gin mit klarer Wacholderstruktur
  • Dry Tonic Water

    Reduzierter Zuckeranteil, trocken, schlanker Körper, oft weniger aromatisch, aber dafür sehr puristisch. Passt zu:

    • New Western Gins (blumig, zitrusfruchtig, komplex)
    • Aromatische Craft Gins mit vielen Botanicals
    • Würzige oder mediterrane Gins, bei denen das Tonic sich zurücknehmen soll
  • Mediteran Tonic Water

    Sanft, floral-herbal, oft mit Rosmarin, Thymian oder Basilikum – weniger bitter, mediterraner Charakter. Passt zu:

    • Florale Gins
    • Fruchtige Gins mit mediterranem oder weinigem Profil
    • Gins mit Trauben, Lavendel, Rosmarin
  • Aromatic Tonic Water

    Gewürzbetont, mit Noten von Piment, Kardamom, Zimt, Angostura o. ä., oft leicht bernsteinfarben. Passt zu:

    • Gereifte Gins (z. B. Barrel-Aged Gins)
    • Gins mit erdigen oder warmen Gewürzen
    • Auch spannend zu Old Tom Gins
  • Citrus Tonic Water

    Betont zitruslastig – Grapefruit, Yuzu, Limette oder Zitrone stehen im Vordergrund, meist frischer als klassisches Indian Tonic. Passt zu:

    • Zitrusbetonte Gins
    • Gins mit Limette, Orange oder Mandarine im Botanical-Mix
    • Gin-Neulinge, die etwas Frisches und Leichtes suchen
  • Floral Tonic Water

    Deutlich blumig-süßlich, Holunderblüte, Veilchen oder Rosen dominieren – zurückhaltende Bitterkeit. Passt zu:

    • Fruchtige Gins
    • Gins mit beerigen oder floralen Botanicals
    • Auch interessant für alkoholfreie Gin-Alternativen
  • Savoury Tonic Water

    Herzhaft-würzig mit Olive, Gurke, Sellerie, Tomate oder Kräutern; teilweise auch leicht salzig im Abgang. Passt zu:

    • Mediterrane Gins
    • Gins mit Oliven, Kräutern oder Tomate
    • Foodpairing-Drinks
  • Pink Tonic Water

    Leicht süßlich, beerig, mit Aromen von Himbeere, Erdbeere oder roten Früchten – meist mit Farbspiel. Passt zu:

    • Fruchtige Gins mit Beeren oder Hibiskus
    • Sloe Gins (Schlehengin)
    • New Western Gins, die mit floralen/fruchtigen Noten arbeiten
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Deutscher Gin FAQ

Welche Zutaten sind typisch für Gin?

Die Basis jedes Gins ist neutraler Alkohol landwirtschaftlichen Ursprungs, meist aus Getreide. Dazu kommen die sogenannten Botanicals – pflanzliche Aromaträger wie:

  • Wacholderbeeren (gesetzlich sogar vorgeschrieben!)
  • Koriandersamen
  • Zitrusschalen
  • Angelikawurzel
  • Kardamom, Zimt, Lavendel, Pfeffer, Rosmarin

Viele deutsche Gins ergänzen klassische Zutaten durch regionale Botanicals – etwa Holunderblüten, Weinblätter, Hagebutten oder heimische Kräuter. Die genaue Rezeptur variiert von Hersteller zu Hersteller und ist meist ein gut gehütetes Geheimnis.

Wie trinkt man Gin? Kann man Gin pur trinken?

Gin kann pur trinken, ja er sollte sogar mal pur getrunken werden - insbesondere hochwertige und komplexe Gins, die mit viel Sorgfalt hergestellt wurden.

Ein purer Genuss macht bei hochwertigen Gins auf jeden Fall Sinn, um die feinen Unterschiede in der Destillation und die verwendeten Botanicals zu erleben.

Während Gin häufig als Basis für Cocktails wie Gin Tonic oder Negroni verwendet wird, entfaltet er pur genossen eine einzigartige Tiefe und Komplexität.

Damit Gin sein volles Aroma entfalten kann, gibt es einige Empfehlungen für den idealen Genuss:

Die richtige Temperatur: Gin sollte weder zu warm noch zu kalt sein. Eine leichte Kühlung unter Raumtemperatur bringt die Aromen zur Geltung, ohne sie zu unterdrücken.

Das passende Glas: Ein Nosingglas oder ein tulpenförmiges Glas eignet sich besonders gut, da es die Aromen konzentriert und die komplexe Botanicals-Struktur erlebbar macht.

Langsam genießen: Hochwertiger Gin entwickelt sich im Glas. Das Schwenken setzt Aromen frei, die sich nach und nach entfalten – von frischen Zitrusnoten über würzige Kräuter bis hin zu blumigen oder harzigen Anklängen.

Tipp: Nutze auch die retronasale Wahrnehmung, indem du nach einem Schluck Gin durch den Mund und durch die Nase ausatmest.

Mit oder ohne Eis? Während einige Genießer Gin pur auf Eis bevorzugen, kann zu viel Kälte die feinen Aromen dämpfen. Alternativ kann ein einzelner großer Eiswürfel verwendet werden, um die Verdünnung zu verlangsamen.

Mehr Tipps zum Genuss von Destillaten findest du in unserem Sommelier Blog.

Was macht deutschen Gin besonders?

Deutscher Gin zeichnet sich durch handwerkliche Herstellung, regionale Zutaten und eine große stilistische Vielfalt aus. Viele Manufakturen setzen auf hochwertige Rohstoffe aus ihrer Region, z. B. Kräuter, Wurzeln, Beeren oder Blüten aus heimischem Anbau.

Diese regionale Prägung verleiht deutschem Gin eine eigene Identität, die sich vom internationalen Standard unterscheidet. Zudem ist der deutsche Gin-Markt sehr kreativ: Ob klassische London-Dry-Interpretationen aus Rheinhessen oder moderner Old Tom Gin aus Rheinhessen – Experimentierfreude, Qualität und Transparenz stehen im Mittelpunkt.

Viele deutsche Brennereien setzen auf Small-Batch-Verfahren, echte Destillation und verzichten bewusst auf künstliche Aromen oder Zuckerzusatz.

Warum ist Wacholder so wichtig im Gin?

Wacholder ist das Herzstück von Gin – und gesetzlich vorgeschrieben: Ohne Wacholder darf ein Getränk nicht als Gin bezeichnet werden.

Du fragst dich jetzt, warum gefühlt nicht jeder Gin nach Wacholder schmeckt? Ganz einfach, die Dominanz der Wacholder Note ist Auslegungssache. Das ist auch der Grund dafür, weshalb es so viele unterschiedliche Gins gibt. Ob das so richtig ist? Finden wir nicht. Aber das Gesetz gibt Gin-Machern enorm viel Spielraum. Zu viel, wenn du uns fragt.

Die typische Wacholdernote bringt einen harzigen, leicht würzigen Grundton, der Gin von anderen Spirituosen wie Wodka oder Aquavit unterscheidet.

Mehr zum Thema Gin und andere Destillate findest du übrigens in unserem Sommelier Blog.

Der Begriff „Gin“ stammt vom niederländischen „Genever“ (Wacholder). Auch wenn moderne Gins mit floralen, fruchtigen oder exotischen Botanicals experimentieren – Wacholder muss immer deutlich erkennbar bleiben. Er ist nicht nur Aushängeschild, sondern aromatisches Rückgrat der Spirituose.

Welche Arten von Gin gibt es?

Gin lässt sich in verschiedene Kategorien einteilen – nach den rechtlichen Vorgaben der Spirituosenverordnung, nach der geografischen Herkunft sowie nach Herstellungsmethoden und Zusammensetzung.

Jede dieser Einteilungen hat spezifische Merkmale, die den Charakter und Geschmack des Gins bestimmen.

Gin Kategorien nach der Spirituosenverordnung

Diese Kategorien basieren auf gesetzlichen Anforderungen an Herstellung und Zusammensetzung:

Gin – Aromatisierter Ethylalkohol mit Wacholder als Hauptaroma, bei dem keine zusätzliche Destillation erforderlich ist. Die Aromen können durch Mazeration, Perkolation oder andere Methoden eingebracht werden.

Distilled Gin – Ein hochwertigerer Gin, der zwingend ein zweites Mal destilliert werden muss, um die Botanicals in den Alkohol einzubinden.

London Dry Gin – Eine besonders strenge Kategorie, die vorschreibt, dass alle Aromen ausschließlich durch die Destillation hinzugefügt werden dürfen. Es dürfen keine zusätzlichen Farbstoffe oder Süßungsmittel nach der Destillation beigefügt werden.

Besondere Gins und Likör-Varianten

Einige Gin-Varianten basieren auf traditionellen Rezepturen oder unterscheiden sich in der Zusammensetzung:

Sloe Gin – Technisch gesehen kein klassischer Gin, sondern ein Likör. Hergestellt durch die Mazeration von Schlehen in Gin, mit Zuckerzusatz.

Old Tom Gin – Ein leicht gesüßter Gin, der im 18. Jahrhundert populär war und heute wiederentdeckt wurde. Er ist milder als Dry Gin und eignet sich besonders für Cocktails.

Geografisch geschützte Gin-Varianten

Plymouth Gin – Eine ehemals geografisch geschützte Gin-Sorte, die nur in Plymouth, England, hergestellt werden durfte. Heute ist dieser Schutz nicht mehr aktiv. Plymouth Gin ist etwas weicher und würziger als London Dry Gin.

Moderne und fassgelagerte Gins

Neben den klassischen Gins gibt es innovative Gin-Stile, die neue Aromenwelten eröffnen:

New Western Style Gin – In dieser modernen Gin-Kategorie steht Wacholder nicht mehr zwingend im organoleptischen Vordergrund. Stattdessen dominieren oft fruchtige, florale oder würzige Noten.

Reserve Gin – Auch als Fassgelagerter Gin bekannt. Hier reift der Gin in Holzfässern, wodurch er eine zusätzliche Tiefe und leichte Holz-, Vanille- oder Karamellnoten entwickeln kann.

Einen ausführlichen Blogartikel zur Vielfalt von Gin findest du auch in unserem Destillat Sommelier Blog.

Was ist Dry Gin?

Dry Gin ist eine der am häufigsten verwendeten Gin-Kategorien und zeichnet sich durch eine klare, trockene (nicht gesüßte) Aromatik aus.

Im Gegensatz zu anderen Gin-Varianten gibt es beim Dry Gin spezifische Anforderungen an die Herstellung, die sich aus der europäischen Spirituosenverordnung ergeben.

Merkmale von Dry Gin:

Destillation mit Botanicals: Dry Gin muss durch Destillation mit den zugesetzten Aromen (Botanicals) hergestellt werden. Dies unterscheidet ihn von einfachem „Gin“, bei dem Aromen auch durch Mazeration oder andere Methoden hinzugefügt werden dürfen.

Kein Zuckerzusatz: Nach der Destillation darf kein Zucker oder nur eine sehr geringe Menge (maximal 0,1 g/L) zugesetzt werden. Dadurch bleibt Dry Gin besonders „trocken“ im Geschmack.

Wacholder als Hauptaroma: Wie bei allen Gins muss Wacholder die dominante Note sein, wobei er durch Zitrus, Kräuter oder Gewürze ergänzt werden kann.

Hoher Alkoholgehalt: Der Mindestalkoholgehalt für Dry Gin beträgt 37,5 % Vol., oft liegt er jedoch zwischen 40–47 % Vol. für mehr Intensität.

Unterschied zwischen Dry Gin und London Dry Gin:

London Dry Gin ist eine Unterkategorie von Dry Gin mit noch strengeren Vorschriften. Hier dürfen nach der Destillation keine weiteren Aromen oder Zusätze hinzugefügt werden.

Dry Gin erlaubt es hingegen, nach der Destillation durch Verdünnung mit Wasser oder Alkohol geringfügig Anpassungen vorzunehmen.

Was ist Sloe Gin?

Sloe Gin ist eine fruchtige Gin-Variante, die streng genommen kein klassischer Gin, sondern ein Likör auf Gin-Basis ist.

Aufgrund des hohen Zuckergehalts gilt Sloe Gin rechtlich als Likör und nicht als Gin im klassischen Sinne.

Der Name stammt von der Hauptzutat: Schlehenbeeren, die in Gin mazeriert werden. Durch diesen Prozess nimmt der Gin die intensiven Fruchtaromen der Schlehen auf und wird mit Zucker verfeinert, wodurch er eine süßlich-herbe Geschmacksnote erhält.

Merkmale von Sloe Gin:

Basis: Wird durch die Mazeration von Schlehen in Gin hergestellt.

Alkoholgehalt: Liegt meist zwischen 25 % und 30 % Vol. – deutlich niedriger als klassischer Gin (mind. 37,5 % Vol.).

Geschmack: Fruchtig, süßlich-herb mit einer leichten Mandelnote aus den Kernen der Schlehen.

Was ist Old Tom Gin?

Old Tom Gin ist eine historische Gin-Sorte, die sich durch eine leichte Süße auszeichnet.

Der Old Tom Gin liegt geschmacklich zwischen dem London Dry Gin und dem süßen Sloe Gin (Likör) und war besonders im 18. und 19. Jahrhundert in England weit verbreitet. Heute erlebt Old Tom Gin ein Revival, vor allem als Grundlage für klassische Cocktails.

Merkmale von Old Tom Gin:

Leicht gesüßt: Anders als London Dry Gin darf Old Tom Gin mit einer kleinen Menge Zucker oder durch die Mazeration süßer Botanicals verfeinert werden.

Weicher und runder Geschmack: Durch die dezente Süße wirkt er milder als klassische Dry Gins und bringt florale, fruchtige oder würzige Noten stärker zur Geltung.

Alkoholgehalt: Meist zwischen 40 % und 45 % Vol., vergleichbar mit klassischen Gins. Mindestens 37,5 % Vol.

Wofür wird Old Tom Gin verwendet?

Old Tom Gin eignet sich besonders gut für klassische Cocktails wie:

Tom Collins – Old Tom Gin, Zitronensaft, Zucker und Sodawasser.

Martinez – Eine frühere Version des Martinis mit Wermut und Maraschino-Likör.

Gin Fizz – Old Tom Gin mit Zitronensaft, Zucker und Soda für eine frische, spritzige Variante.

Was ist Reserve Gin? (Aged Gin)

Reserve Gin, auch als Aged Gin bekannt, ist eine besondere Gin-Variante, die in Holzfässern gereift wird.

Dadurch entwickelt er eine tiefere Aromatik und erhält zusätzliche Geschmacksnoten, die typisch für fassgelagerte Spirituosen wie Whisky oder Rum sind. Diese Lagerung verleiht dem Gin eine warme, komplexe Struktur und macht ihn zu einer spannenden Alternative für Puristen.

Merkmale von Reserve Gin:

  • Fasslagerung: Reift für mehrere Monate bis Jahre in Eichen-, Sherry-, Bourbon- oder Weinfässern.
  • Aromatische Tiefe: Neben klassischen Gin-Botanicals kommen Noten von Vanille, Karamell, Holz, Gewürzen und manchmal Rauch hinzu.
  • Weichere Textur: Durch die Fassreifung wirkt der Gin oft runder und geschmeidiger als klassische Dry Gins.
  • Alkoholgehalt: Meist zwischen 40 % und 50 % Vol., abhängig von der Lagerdauer und dem Fass. Mindestens 37,5 % Vol.

Wie schmeckt Reserve Gin?

Durch die Fasslagerung entwickeln sich zusätzliche Aromen, die an Whisky oder gereiften Rum erinnern können. Typische Noten sind:

  • Vanille & Karamell – Besonders, wenn der Gin in Ex-Bourbon-Fässern gereift ist.
  • Würzige Holznoten – Von der Eiche, je nach Röstung des Fasses.
  • Florale und fruchtige Nuancen – Falls Weinfässer verwendet wurden, kommen oft sanfte Fruchtaromen hinzu.

Was ist New Western Style Gin?

New Western Style Gin ist eine moderne Gin-Interpretation, bei der Wacholder nicht mehr zwingend das dominierende Aroma ist.

Stattdessen stehen andere Botanicals wie Zitrusfrüchte, Blumen, Kräuter oder Gewürze im Vordergrund, wodurch sich dieser Gin deutlich von traditionellen London Dry Gins unterscheidet.

Dieser Stil wurde in den frühen 2000er-Jahren populär, als Destillerien begannen, Gin kreativer zu interpretieren und neue Geschmackswelten zu erschließen.

Böse Zungen würden behaupten, dass so mancher Gin seinen Namen überhaupt nicht mehr verdient hat. Geschmack ist ja bekanntlich subjektiv - und genau das "rettet" so manchen Gin wahrscheinlich davor, seinen Namen zu verlieren. Es geht um die Wacholder Note und die Frage: Schmecken wir Wacholder - oder eben nicht? 

Merkmale von New Western Style Gin:

Mildere Wacholdernote: Wacholder ist zwar enthalten, aber nicht mehr das Hauptaroma.

Vielfältige Botanicals: Der Fokus liegt auf Zitrus, floralen, fruchtigen oder würzigen Noten, je nach Destillerie.

Oft weicher & frischer: Im Vergleich zu klassischen Dry Gins wirkt New Western Gin häufig sanfter und harmonischer.

Ideal für Cocktails: Durch die fruchtigeren oder würzigeren Aromen eignet er sich hervorragend für moderne Mixgetränke.

Typische Botanicals in New Western Gins:

Zitrus & Früchte: Grapefruit, Orange, Limette, Apfel

Florale Noten: Lavendel, Rosenblüten, Veilchen

Exotische Zutaten: Gurke, Ingwer, Kardamom, Pfeffer, Koriander

Wofür wird New Western Gin verwendet?

Perfekt für Gin Tonic: Harmoniert besonders gut mit milden oder floralen Tonics.

Cocktails: Funktioniert hervorragend in modernen Kreationen wie einem Gin Basil Smash oder einem Lavender Collins.

Pur genießen: Durch die sanftere Aromatik auch für den puren Genuss geeignet.

Was ist der Unterschied beim Gin zwischen Mazeration und Destillation?

Mazeration und Destillation sind zwei unterschiedliche Verfahren zur Aromatisierung von Gin.

Bei der Mazeration werden die Botanicals für mehrere Stunden oder Tage in neutralem Alkohol eingelegt. Die Aromen lösen sich langsam heraus und geben dem Gin Tiefe.

Bei der Destillation wird die mazerierte Flüssigkeit anschließend erhitzt, und die aromatisierten Alkoholdämpfe werden kondensiert – so entsteht der Gin.

Manche Hersteller setzen auch auf die Dampfinfusion, bei der die Botanicals im Aromakorb über dem Alkohol hängen und nur durch Dampf extrahiert werden. Dieses Verfahren liefert besonders fein nuancierte Aromen.

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Gibt es alkoholfreien Gin?

Nein – echten Gin gibt es per Definition nicht alkoholfrei. Der Begriff „Gin“ ist in der EU-Spirituosenverordnung gesetzlich geschützt und darf nur für alkoholhaltige Erzeugnisse mit mindestens 37,5 % vol. verwendet werden. Gin ist damit per Gesetz immer ein alkoholisches Getränk, bei dem Wacholderbeeren geschmacklich dominieren müssen.

Was im Handel als „alkoholfreier Gin“ beworben wird, sind korrekterweise alkoholfreie Gin-Alternativen. Diese basieren oft auf Wasser, Aromen, Auszügen von Botanicals oder werden mithilfe von Vakuumdestillation oder Dampfinfusion hergestellt. Sie enthalten in der Regel 0,0–0,5 % Alkohol, sind jedoch keine Spirituosen im rechtlichen Sinne.

Solche Produkte eignen sich hervorragend für alkoholfreie Longdrinks oder als Basis für Mocktails, sollten aber nicht mit echtem Gin verwechselt werden.

Seriöse Anbieter kennzeichnen ihre Produkte entsprechend und vermeiden den Begriff „Gin“ in der Produktbezeichnung – auch aus rechtlichen Gründen.

Wir haben uns als Brennerei dazu entschieden, den Markt der Alkoholfreien nicht zu betreten. Stattdessen setzen wir auf BLUFF - alkoholfreie Alternativen mit denen du zum Beispiel einen Gin Tonic machen kannst (alkoholfrei).

Entdecke unsere alkoholfreien Alternativen namens BLUFF.

Ist unser deutscher Gin vegan?

Ja, unsere Gins sind vegan.

Für den Fall, dass du vegan lebst und bei uns einkaufen willst, prüfe bitte trotzdem jedes einzelne Produkt auf unsere Hinweise zu Allergenen.

Da wir großen Wert auf Produktsicherheit und Verträglichkeit legen, haben wir auf jeder Produktdetail-Seite einen Bereich "Allergene".